Das iPhone, egal von welcher Generation wir sprechen, wird von uns verwendet wie ein kleiner Computer, nicht wie ein klassisches Mobiltelefon. Als Neukunde ärgert man sich aber trotzdem wegen der (anscheinend zu geringen) Akkulaufzeit.
Gleich vorweg: Ich bin kein Techniker, sondern lediglich selbst intensiver Benutzer des iPhones. Ich bin es gewohnt und es stört mich nicht, mein iPhone täglich, meistens abends, an die Steckdose anzuschließen – nach max. 90 Minuten ist der Akku wieder auf 100 %.
Benutzerdefinierte Einstellungen sind es, welche die Akkulaufzeit des iPhones (negativ) beeinflussen:
- Bildschirmhelligkeit (Einstellungen/Helligkeit)
- 3G (“schnelles Internet”) (Allgemein/Netzwerk/3G aktivieren)
- Auf Netze hinweisen (Einstellungen/Wi-Fi)
- Push (Einstellungen/Benachrichtungen) – E-Mail- und Facebook-Push wahrscheinlich die am beliebtesten Benachrichtungen.
- Bluetooth (Einstellungen/Allgemein)
- bei jeder neuen App-Installation die App-eigenen Einstellungen überfliegen (entweder inApp oder unter Einstellungen am unteren Bildschirmrand zu finden). Ein Beispiel: will man zB wirklich, dass der RSS-Reader 500 Artikel in den Cache von Internet herunterlädt, um sie “offline verfügbar” zu machen?
Verwendet man regelmäßig aufwendige Apps, sei es Grafik-orientiert oder Interaktion mit dem Internet, muss man einfach hinnehmen, dass diese Tätigkeiten Strom brauchen. Apropos: Hier eine Auswahl an Apps, die dem einen oder anderen vielleicht die eine oder andere Tätigkeit vereinfachen könnte.
Und deshalb noch einmal: vielleicht schafft man es ja, sich über die Power, die Möglichkeitenvielfalt, die in so einem kleinen “Telefon” steckt, zu freuen und sich mit täglichem Aufladen zufrieden zu geben.

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