There REALLY is an app for that – auch am Mac.

Am iPhone und iPad (und anderen Smartphones mit mächtigem OS) boomt ja bekanntlich das App-Business. Hier geht’s aber jetzt nicht um iPhone Apps (aber dort!), sondern um den Mac mit seinem brandneuen App Store.

Sorgen von (Neu-)Kunden ala “Aber es gibt ja keine Software für den Mac!” oder “Ich bin ja gar kein Grafiker, gibt es da überhaupt Software für den Mac, die ich gebrauchen kann?” sind nicht selten.

 

Eine Tatsache aber ist: die Entwicklungsumgebung, das heißt “Programmiersprache” inkl. “Oberflächendesigner” usw., die Apple seinen Kunden out of the box kostenlos(!) anbietet (Stichwort XCode) ist sehr sophisticated und lässt kaum Wünsche offen – wirklich. Darum gibt es zu jedem erdenklichen Zweck Softwareentwickler, ergo Software. Gerade mit dem Mac App Store (kostenlos via Softwareupdate auf 10.6.6 zu erhalten) steht Kunden ein einfacher Erwerbskanal zur Verfügung.

 

Erfahren, welche Mac Apps bei Dritten besonders beliebt sind:

Natürlich im Mac App Store

iusethis.com

Bodega (Mac App, die vegleichbar mit dem Mac App Store ist)

alternativeto.net (Leitspruch “Tired of crappy software” – Empfehlungssystem ähnlich iusethis)

 

Empfehlungen des Autors

Neben Safari als Browser (Firefox ist nicht so mein Fall…), einer Office-Suite, zB iWork oder MS Office:mac, brauche ich sonst nichts auf meinem Mac: (Software ohne Link sind bereits im Mac OS vorinstalliert –> einfach in Spotlight, das ist die Lupe rechts oben, eingeben, um sie zu finden)

Produktivität/Social:

  • Adressbuch+Mail+iCal PLUS Apple MobileMe - alles immer live synchron auf mehreren Geräten (auch iOS, also iPhone/iPod Touch/iPad) und vieles mehr – siehe E-Mail- und Adressbuch-Dillema
  • Automator – Abläufe im Betriebssystem automatisieren, statt immer wieder manuell wiederholen (zB Dateien umbenennen)
  • iSync – Wer ein Nicht-iPhone-Smartphone besitzt, trotzdem aber gerne Kalender, Kontakte synchronisieren mag, ist bei iSync richtig, Kompatibilitätsliste
  • LittleSnapper – Screenshots sammeln, kommentieren, highlighten, fürs Web exportieren; ideal für Softwaredokumentationen und Schritt-für-Schritt-Anleitungen
  • MarsEdit – Powereditor für Blogger (Mac App Store)
  • MoneyWell – Persönliche Finanzen (nicht) im Griff – tolles Cashflow-Konzept, immer alle Ein- und Ausgaben protokolliert synchron mit iOS-Version
  • ReederGoogle Reader App; RSS abonnieren statt oftbesuchte Newsseiten immer wieder aktiv im Browser ansurfen zu müssen, nur um zu sehen ob es was neues gibt. Beta.
  • Things – Task Management at its best – immer synchron mit iOS-Version (Mac App Store)
  • Think – FOCUS on the task you’re about to do!
  • Twitter – Twitter Client (Mac App Store)
  • WriteRoom – distraction-free writing; Name ist Programm

Meta:

  • Bodega – Konkurrenz zum Apple eigenen Mac App Store
  • Carbon Copy Cloner – Festplatten 1:1 klonen; zB bei einem Neukauf einer HD einfacher als Time Machine
  • Time Machine – im Nachhinein ist man immer klüger…
  • img2icns – aus gewöhnlichen JPGs und anderen Bildern Mac-Icons machen; eigenen Ordnern Individualität verleihen
  • JDownloader – Java, daher etwas nervend lahm, dafür downloadet es umso schneller und praktischer
  • PhoneView – von iOS-Gerät auf Mac kopieren (SMS, Musik, Filme,…)
  • Stuffit Expander – kaum ein Komprimierungsformat, das damit nicht geöffnet werden kann (Mac App Store)
  • UnrarX – Name ist Programm

Unterhaltung:

  • Flip4Mac – Quicktime-Library, um Windows Media abzuspielen
  • Front Row – oft vergessene und unterschätzte Media-Center-App
  • VLC – spielt nahezu alles ab…
  • Perian – …wenn nicht, dann Perian dazu installieren
  • iTunes

Fotografie/Fotos:

  • Adobe Photoshop Elements 9 – Photoshop ist teuer, man nutzt als Laie sogut wie nie die Kapazitäten, arrogant findet man 5000 verschiedene Filter im Menü, von denen fast niemand weiß, was sie überhaupt tun; Photoshop Elements ist schön designed, einsteigerfreundlich, es führt einen an der Hand, wenn man seine Fotos bearbeitet oder Collagen erstellt, und arbeitet perfekt mit iPhoto und Aperture zusammen – einziger Nachteil: kein CMYK
  • Aperture 3 – wer bei iPhoto an seine Grenzen, was Fotoverwaltung und -Bearbeitung angeht, stößt, ist bei Apple Aperture richtig.
  • Digitale Bilder – Dateien “einfach nur so” sichten, vielleicht von der Kamera löschen, oder einfach in einen Ordner kopieren (ohne Importieren in eine iPhoto-Library) - Kamera anstecken, simpel, perfekt.

 


Über Manuel Faderny

Apple Sales Professional; Business/Law Student; Vienna
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