Wie mobile Devices und klassische Computer verschmelzen – Benutzerordner OS X nach iCloud Drive legen – Teil 1

Vor ca. genau 6 Jahren wurde das erste iPad verkauft. Damals konnte das Ding noch nicht so viel, aber es ließ sich erahnen wie mächtig iOS sein würde. 2010 habe ich einen Artikel geschrieben mit dem Titel „iPad – viele Möglichkeiten“ (LINK), vieles davon sollte sich bewahrheiten.

Seitdem hat sich viel getan. Anfangs noch als „den Benutzer zu passivem Konsumenten degradierenden“ rich kid toy deklariert, hat sich das Bild stark verändert. Nicht zuletzt wegen der millionenfach verkauften Tablets anderer Hersteller.

Auch von namhaften Medien, wie zB dem österreichischen Falter, war bloß zu lesen wie „fad“ das iPad eigentlich, bzw. wie gemeingefährlich die restriktive App Store-Politik von Apple sei. Eine Replik von mir auf einen 2012 erschienenen Artikel von Ingrid Brodnig findet sich zB hier.

Mittlerweile gibt es ein iPad Pro, sowie das gefühlt 100ste iPhone. Die iOS Architektur ist mächtiger denn je, und Apps bestimmen unseren Alltag, das gilt natürlich auch für Android, keine Frage. Und das ist alles nichts Neues, das ist mir klar, heutzutage scheint das selbstverständlich.

Worauf ich eigentlich hinaus möchte: heutzutage klingt es nicht so absurd, wenn jemand sagt „Ich habe keinen Laptop, sondern nur ein iPad“. Im Sommer 2010 habe ich behauptet, dass „Computer, wie wir sie kennen – PCs“ aussterben/an Wichtigkeit verlieren würden bzw. das iPad und Smartphones Aufgaben werden erledigen können, von denen wir immer angenommen haben, dass das nur ein „echter Computer“ kann. Hier findet sich dieser Artikel von damals. Eine Art case study mit dem Titel „Why the iPad Became My Main Computer“ von einem Journalisten, der seit Jahren ausschließlich mit einem iPad arbeitet, kann man hier lesen, wenn man neugierig ist. Einen ähnlichen „Erlebnisbericht“ von Ben Brooks, der in die gleiche Kerbe schlägt. gibt es hier.

Eine große Herausforderung seit Aufkommen der Tablets/Smartphones war es immer schon, Daten abzugleichen zwischen den unterschiedlichen Geräten. So lässt sich der Erfolg von DropBox und Co. erklären. Bisher hat man auf iPhone & iPad nämlich vergeblich nach einem Finder/Explorer gesucht. Mit iCloud, und zuletzt dem iCloud Drive, hat sich das geändert. Apps legen ihre Daten zentral in die iCloud, so hat der Benutzer von anderen Geräten darauf Zugriff bzw. verliert keine Daten, wenn er zB sein iPhone oder sein iPad austauscht. Auch eine eigene Ordnerstruktur lässt sich anlegen und Dateien darin einfach herumkopieren und -verschieben. Ich habe keinen Bedarf mehr an DropBox. Seine Daseinsberechtigung hat es aber natürlich trotzdem, denn wenn mehrere Personen „das Gleiche“ sehen sollen und man bestimmte Ordner immer freigegeben wissen will, lässt sich das am einfachsten über DropBox realisieren.

Wer einen iCloud-Account hat – egal ob kostenlos oder kostenpflichtig, der „einzige“ Unterschied ist ja die Kapazität, die einem zur Verfügung gestellt wird – und seinem Mac sagen möchte:

„Hey Mac, ich will, dass du bestimmte Daten von mir immer standardmäßig (auch) in die iCloud speicherst, wie zB meinen Downloads- oder Dokumente-Ordner, damit ich nicht immer manuell alles/einiges davon kopieren muss, um zB von meinem iPad darauf zugreifen zu können!“

und sich halbwegs sicher in Mac OS X fühlt, kann hier meine Anleitung dazu lesen, wie man über das Terminal genau das erreicht: LINK zu „Benutzer-Ordner Mac OS X Dokumente, Downloads & Co. nach iCloud Drive ändern“.

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